Kurzvita – Eren Akşahin
Eren Akşahin ist Multi-Instrumentalist & Komponist. Aufgewachsen in einer Volksmusikerfamilie in Deutschland, war die Bağlama von klein auf ein ständiger Begleiter seiner Klangwelt.
Seine Musik wurzelt tief in der reichen folkloristischen Tradition Anatoliens – einer Landschaft, in der kurdische, alevitische, armenische, schamanische und weitere musikalische Kulturen miteinander verwoben sind. All diese Klangwelten bilden das Fundament seines künstlerischen Schaffens. Überdies ist Eren als Crossover-Künstler bekannt.
Nach seinem Studium am Rotterdamer Konservatorium (Bachelor & Master) im Fachbereich „World Music“ entwickelte er eine künstlerische Handschrift an der Schnittstelle von Tradition und Gegenwart. Seine Arbeiten zeichnen sich durch emotionale Tiefe, modale Klangsprache und klangliche Authentizität aus.
Seine Auftritte führten ihn u. a. ins Concertgebouw Amsterdam, Visa for Music (Marokko), BOZAR (Brüssel); DeDoelen (Rotterdam), Royal Festival Hall (London)…
Er teilte die Bühne mit Carlo Domeniconi, Ahmet Aslan, Dodan Özer, Sakina Teyna, Sinan Arat, Kemal Dinç. Er kooperierte mit Ensembles wie den Augsburger & Bielefelder Philharmonikern, dem Theater Bielefeld und dem Halaqat Ensemble .
Er war Artist in Residence im Goethe Institut Brüssel 2022 und Goethe Institut Rabat 2023.
Derzeit ist er Stipendiat der LWL‑Kulturstiftung (2025) und arbeitet an einer interdisziplinären Vertonung von Attars „Konferenz der Vögel“.